Montag, 14. März 2011
Freunde
Was sind Freunde?
Ab welchem Zeitpunkt darf man einen Menschen einen Freund nennen?

Ich frage mich das oft.
Die Menschen mit denen ich meine Zeit in und außerhalb der Schule totschlage, mit denen ich Feier und mit denen ich immer wieder irgendwelche verrückte Sachen machen....sind das meine Freunde?
Die Menschen mit die sich mit mir nur oberflächlich befassen und mit denen ich mich nur oberflächlich befasse?

Ich fürchte keine Freunde zu haben.

Ein Freund sollte doch jemand sein der einen kennt, der weiß warum man in einer bestimmten weise handelt, der einem hilft wenn er sieht das man am Boden liegt und mit dem man Tag für Tag durch Dick und Dünn geht.
Das sollte doch ein Freund sein?

Und wenn die eigenen "Freunde" Witze über einen machen, sind sie denn dann ernst gemeint?
Wenn sie über dich lachen, meinen sie es dann Böse?
Wenn sie deine Philosophien, deinen Lebensstil und alles was du sagst in frage stellen, wollen sie einen damit vor dem falschen weg bewahren?

Ich habe Angst das mich jene Menschen, mit denen ich Tag ein Tag aus die Zeit verbringe, verachten.
Verachten für das was ich mache, dafür wie ich bin, für meine Fehler, für mein Auftreten, für meine Gedanken, für meinen Lebensstil.
Ich habe Angst das ich nur mit ihnen zusammen bin weil ich mich ihnen unterbewusst aufdränge, weil ich nicht alleine sein kann.
Und sie einfach zu feige sind mir ihre Verachtung ins Gesicht zu schreien.

Ich habe Angst ganz alleine zu sein.

Der einzige weg herauszufinden was sie von mit halten wäre wohl sie zu fragen.
Doch könnten sie mir überhaupt antworten?
Wollten sie mir antworten?


Würden sie mir überhaupt zuhören?





Doch ich werde sie nicht fragen.
Zu groß ist die Angst das zu verlieren was mir noch geblieben ist.




Einem Freund sollte man doch alles sagen können?


Ich habe Angst davor mich ihnen anzuvertrauen.
Ich habe Angst davor das irgendwer weiß wer ich bin.
Ich habe Angst davor das man mich als Depp darstellt.
Ich habe Angst davor das man mich auslacht.
Ich habe Angst davor verachtet zu werden.
Ich habe Angst.
Ich habe Angst.
Ich habe....
SCHNITT!


Morgen werde ich mich wieder zu ihnen gesellen, wieder mit ihnen Lachen, wieder neue Dummheiten aushecken.
Und am Wochende treffen wir uns garantiert wieder und haben Spaß.
Und sollten es auch keine wahren Freunde sein, so sind es doch die Menschen mit denen ich Spaß haben kann, mit denen ich die Zeit verbringen kann und die mich in irgendeiner weise akzeptieren.
Zwar mag ich für sie "dieser komische Alternativling" sein, doch das ändert nichts daran das ich dazugehöre.



Doch die Angst bleibt.



Samstag, 12. März 2011
Sinnlose Existenz
Ich wäre gern ein Strahlender Ritter der seine Prinzessin vor all dem Schmerz und all dem Leid der Welt bewahrt, der sie beschützt, hütet und für sie jeder noch so großen Gefahr ins Auge blickt. Der ihr strahlendes Lächeln Tag für Tag zu bewahren vermag.
Der den Glanz in ihren Augen niemals erlöschen lässt.

Ich will der Held sein dessen Daseinsberechtigung seine Prinzessin ist.

Drachen würde ich mit meiner Lanze erstechen, Räuber mit meinem Schwert erschlagen und wenn es sein muss sogar König erdolchen.

Sie wäre mein Sinn im Leben.

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Doch betrachte ich die Realität so muss ich sehen das es niemanden gibt den ich als Prinzessin erwählen könnte.

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Am Anfang steht ein Traum.
Er ist das Licht am Himmel das einem stets den Weg weißt.

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Kann ich diesen Traum wirklich als Kompass nutzen?
Sollte ich nicht eher von einer Akademischen Ausbildung, einem gutem Beruf oder einem erfüllten Hobby Träumen als von solch surrealen Dingen wie Liebe, Leidenschaft, Zärtlichkeit, Treue, Vertrauen, Aufopferung und tiefer Innigkeit?
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Was sind Liebe, Leidenschaft, Zärtlichkeit, Treue, Vertrauen, Aufopferung und tiefe Innigkeit?
Mein eigener Traum ist für mich ein unlösbares Rätsel.
Ich kann nicht sagen was all diese Dinge bedeuten, wie ich sie erreiche oder wie ich sie mir überhaupt vorstellen muss.
Ich sehne mich nach etwas das ich nicht kenne.

Nach einer Sprache deren Klang ich schon lange verlernt habe.

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Wo soll ich enden?
Mein Traum kann ich mir nicht als Ziel setzten.
Was wird aus mir?
Ich werde mein Abitur machen und dann Studieren. Ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben was ich eigentlich Studieren möchte.

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All mein Leben unter dem Stern eines für mich nicht greifbaren Traumes erscheint mir Sinnlos.

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Ich habe Angst.

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Cogito Ergo Sum?
Bin ich weil ich denke?
Kann das eine Daseinsberechtigung sein?

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Ich habe Angst am ende als ein Mensch dazustehen der nichts vollbracht hat. Zumindest nichts was ihn glücklich machen könnte.
Dazu führt es doch wenn man selbst das Ziel seiner Existenz nicht sieht?

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Ich habe Angst aus den Köpfen und Herzen aller um mich herum zu verschwinden und am Ende allein in der Mondlosen, Wolken verhangen Winternacht des Lebens zu erfrieren.

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Ich Träume davon zu Lieben und meine Geliebte zu schützen, ihr jeden Tag das lächeln zu geben das mir einen Sinn gibt.

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Ich habe Angst mich niemals jemanden öffnen zu können der meine Prinzessin werden könnte.
Ich habe Angst selbst derjenige zu sein der mich aus den Herzen aller verbannt.

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Ich habe Angst das meine Gedanken das Messer sind das mein Band zu meiner Prinzessin durchschneidet bevor ich sie überhaupt Kennenlernen kann.

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Ich habe Angst das mein Existenz Sinnlos war, ist und bleibt.

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Ich habe keine Angst vor dem Tod.
Ich habe Angst davor am Leben zu sein aber nicht gehört und nicht gesehen zu werden.
Ich will nicht Einsam sein.

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Ich Träume davon ein strahlender Ritter zu sein der das Lächeln seiner Prinzessin Tag für Tag zu bewahren vermag, der sie auf dem Rücken seines Glanzvollen Pferdes durch das Leben trägt.
Ich Träume davon zu Lieben, von ganzen Herzen und mit dem Einsatz meines Gesamten Körpers.

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Am Anfang steht ein Traum.
Ich Träume.

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Träume ich?