Sinnlose Existenz
Ich wäre gern ein Strahlender Ritter der seine Prinzessin vor all dem Schmerz und all dem Leid der Welt bewahrt, der sie beschützt, hütet und für sie jeder noch so großen Gefahr ins Auge blickt. Der ihr strahlendes Lächeln Tag für Tag zu bewahren vermag.
Der den Glanz in ihren Augen niemals erlöschen lässt.
Ich will der Held sein dessen Daseinsberechtigung seine Prinzessin ist.
Drachen würde ich mit meiner Lanze erstechen, Räuber mit meinem Schwert erschlagen und wenn es sein muss sogar König erdolchen.
Sie wäre mein Sinn im Leben.
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Doch betrachte ich die Realität so muss ich sehen das es niemanden gibt den ich als Prinzessin erwählen könnte.
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Am Anfang steht ein Traum.
Er ist das Licht am Himmel das einem stets den Weg weißt.
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Kann ich diesen Traum wirklich als Kompass nutzen?
Sollte ich nicht eher von einer Akademischen Ausbildung, einem gutem Beruf oder einem erfüllten Hobby Träumen als von solch surrealen Dingen wie Liebe, Leidenschaft, Zärtlichkeit, Treue, Vertrauen, Aufopferung und tiefer Innigkeit?
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Was sind Liebe, Leidenschaft, Zärtlichkeit, Treue, Vertrauen, Aufopferung und tiefe Innigkeit?
Mein eigener Traum ist für mich ein unlösbares Rätsel.
Ich kann nicht sagen was all diese Dinge bedeuten, wie ich sie erreiche oder wie ich sie mir überhaupt vorstellen muss.
Ich sehne mich nach etwas das ich nicht kenne.
Nach einer Sprache deren Klang ich schon lange verlernt habe.
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Wo soll ich enden?
Mein Traum kann ich mir nicht als Ziel setzten.
Was wird aus mir?
Ich werde mein Abitur machen und dann Studieren. Ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben was ich eigentlich Studieren möchte.
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All mein Leben unter dem Stern eines für mich nicht greifbaren Traumes erscheint mir Sinnlos.
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Ich habe Angst.
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Cogito Ergo Sum?
Bin ich weil ich denke?
Kann das eine Daseinsberechtigung sein?
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Ich habe Angst am ende als ein Mensch dazustehen der nichts vollbracht hat. Zumindest nichts was ihn glücklich machen könnte.
Dazu führt es doch wenn man selbst das Ziel seiner Existenz nicht sieht?
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Ich habe Angst aus den Köpfen und Herzen aller um mich herum zu verschwinden und am Ende allein in der Mondlosen, Wolken verhangen Winternacht des Lebens zu erfrieren.
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Ich Träume davon zu Lieben und meine Geliebte zu schützen, ihr jeden Tag das lächeln zu geben das mir einen Sinn gibt.
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Ich habe Angst mich niemals jemanden öffnen zu können der meine Prinzessin werden könnte.
Ich habe Angst selbst derjenige zu sein der mich aus den Herzen aller verbannt.
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Ich habe Angst das meine Gedanken das Messer sind das mein Band zu meiner Prinzessin durchschneidet bevor ich sie überhaupt Kennenlernen kann.
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Ich habe Angst das mein Existenz Sinnlos war, ist und bleibt.
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Ich habe keine Angst vor dem Tod.
Ich habe Angst davor am Leben zu sein aber nicht gehört und nicht gesehen zu werden.
Ich will nicht Einsam sein.
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Ich Träume davon ein strahlender Ritter zu sein der das Lächeln seiner Prinzessin Tag für Tag zu bewahren vermag, der sie auf dem Rücken seines Glanzvollen Pferdes durch das Leben trägt.
Ich Träume davon zu Lieben, von ganzen Herzen und mit dem Einsatz meines Gesamten Körpers.
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Am Anfang steht ein Traum.
Ich Träume.
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Träume ich?
sniphoreon am 12. März 11
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