Gedankenfetzen II
Das Leben ist ein endloser Fall in eine tiefe Schlucht.
Wir fallen
und fallen
und fallen
und fallen
Mit aller Macht klammern wir uns an irgendwelche Wurzeln Fest die aus der Massiven Felswand ragen.
Doch solch ein Halt kann nicht von Dauer sein.
Irgendwann reißt die Wurzel.
Manch einer schafft es jedoch tatsächlich einen Sicheren halt zu finden!
Nicht länger Bergab zu stürzen!
Und so jemand streckt manchmal die Hand für jemanden aus der sich im Fall befindet.
Und sind wir sicher (gleich ob aus eigener Kraft oder durch Hilfe) so beginnen wir uns umzusehen.
Und wir sehen Menschen die an uns vorbei fallen.
Und wir sehen Menschen die weiter oben ihren sicheren Halt gefunden haben.
Und wir beginnen zu trauern.
Wir haben Mitleid mit den Fallenden.
Auch wollen wir hinauf zu den anderen - zu denen die einen besseren Ort im Leben haben.
Egal ob wir von jemand fallenden wieder in den Stürz gerissen werden, wir bei dem Versuch einen besseren Halt zu finden abrutschen oder von jemanden von unserem Halt gestoßen werden: Am ende fallen wir wieder.
Dieses Spiel wiederholt sich oft.
Und es gibt nur 2 enden.
Entweder schaffen wir es einen halt zu finden der niemals unter unseren Füßen weg bricht
Oder wir fallen für immer einsam in die unendlich tiefe Schlucht des Lebens.
Bis unser Leib nach dem schier endlosen fallen am Boden zerplatzt.
sniphoreon am 13. März 11
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Freude
Heute war wieder so ein Tag an dem nichts so verlief wie ich es mir vorstellte.
Der Kaffee war zu Stark, der Reifen an meinem Fahrrad kaputt und nicht einmal mein Hund wollte von mir gestreichelt werden!
Resignierend setzte ich mich wieder vor meinen Rechner und veröffentlichte einen Eintrag dieser Seite in einem sogenannten social network.
Still und heimlich hegte ich die Hoffnung das irgendwer über mein dortiges Profil stolpert, diesen Eintrag liest und gefallen daran findet.
Das war mein Traum.
Das wäre das Wunder das meine Lebensglut neu entfachen könnte.
Es gibt keine Wunder.
Nur das vorgegebene und die Taten der Menschen.
Alles folgt einem - vielleicht nicht vorherbestimmten - Plan.
So dachte ich.
Und jetzt habe ich so ein lächeln im Gesicht das überhaupt nicht mehr verschwinden will.
Wieso?
Meine leise Hoffnung wurde wahrhaftig erfüllt!
Aber ist das nun wirklich ein Wunder? Oder eben doch nur eine jener taten eines Menschen die zum Determinismus eines andern Menschen beitragen?
Das vermag ich nicht so sagen.
Jedenfalls fühle ich mich Glücklich! Man mag es sich nicht vorstellen können wie ich mich über eine solche Kleinigkeit zu freuen vermag.
Gleich einem Kinde das von seinem Vater gelobt wurde.
Gleich einem Kinde fühle ich mich das etwas Normales noch als Wunder ansehen kann.
Also kann Hoffen, Träumen und Wünschen nicht falsch sein.
Also können Hoffnungen, Träume und Wünsche tatsächlich erfüllt werden!
Und wenn ich weiterhin Hoffe, Träume und Wünsche werde ich Glücklich sein?
DAS ist es was ich mir wünsche!
Dieses Ereignis hat mir einen neuen Traum gegeben (oder ist wie ein Phönix aus der Asche meiner vergangenen Träume aufgestiegen).
Und wenn ich diesen Traum weiter Träume...wird er dann in Erfüllung gehen?
Ich Träume!
sniphoreon am 13. März 11
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